Der Vereinssitz der Naturschutzgruppe Witten - Biologische Station e. V. (NaWit) befindet sich im denkmalgeschützten Gebäude an der Ruhr (Alte Fähre), Ruhrstraße 117.
Unser Büro in der Station ist dienstags von 10.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Während dieser Zeit sind wir persönlich erreichbar.
Vor dem Tor bitte klingeln!
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Wildtiere brauchen Wasser!
Zurzeit sind aufgrund der tagelangen Hitze und der wenigen Niederschläge viele Wildtiere und Insekten vergeblich auf der Suche nach Wasser. Insbesondere in Stadtgebieten ohne Gewässer finden sie oft keine Möglichkeit, Wasser zu trinken.
Infolgedessen verdursten viele Wildtiere wie Eichhörnchen, Igel, Vögel oder Insekten während der Hitzewelle.
Die NaWit bittet daher alle Bürger darum, im eigenen Garten, Innenhof oder auf dem Balkon eine oder mehrere flache Schalen mit frischem Wasser für die durstigen Tiere bereit zu stellen. Diese sollten an einer beschatteten Stelle stehen.
Bitte beachten Sie, dass das Wasser jeden Tag frisch aufgefüllt werden sollte, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu minimieren. Damit auch Insekten gefahrlos trinken können, sollten mehrere Steine oder kleine Zweige in der Schale liegen, die aus dem Wasser herausragen. So haben Insekten einen Anflugplatz und die Möglichkeit, wieder aus dem Wasser herauszugelangen.
Um den Tieren einen schattigen Platz zum Verstecken zu ermöglichen, können Gartenbesitzer beispielsweise Haufen aus Laub, Steinen oder abgestorben Holz bereitstellen.
Je mehr Büsche und Sträucher in einem Garten vorhanden sind, desto mehr Möglichkeiten auf ein schattiges Versteck haben die Tiere.
Da auch die Bäume unter der starken Hitze leiden, ist es sinnvoll, diese regelmäßig zu gießen.
Mit diesen einfachen, aber wichtigen Maßnahmen kann jeder einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Wildtiere leisten.
Wir danken für Ihre Mithilfe!
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Unser neues Spendenprojekt auf "Heimathelden brauchen Möglichmacher" von der Volksbank Bochum Witten ist online:
Hinweistafeln für das Naturschutzgebiet Ruhraue
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Durch Anklicken des Bildes können Sie unser Jahresprogramm herunterladen.
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Amphibienwanderung 2026 – Resümee und Ausblick
Erdkröten und Grasfrösche haben ihre Wanderung zu ihren Fortpflanzungsgewässern abgeschlossen, abgelaicht und befinden sich wieder in ihren Landlebensräumen. Die Hinweisschilder auf die Krötenwanderung wurden deshalb in den letzten Tagen abgebaut und auch die Straßensperrungen aufgehoben.
Aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen ab Mitte Februar, kombiniert mit insgesamt feuchter Witterung bzw. hoher Bodenfeuchte, setzte die Wanderung der Grasfrösche, Erdkröten und der meisten Molche schon in der zweiten Februarhälfte ein. Von Mitgliedern der NaWit sowie weiteren Helfern waren dann in zahlreichen Abendeinsätzen möglichst viele Straßenabschnitte auf Amphibien zu kontrollieren. Dank des engagierten Einsatzes konnten bis Anfang April mehrere Hundert Grasfrösche, Erdkröten und Molche vor dem Straßentod gerettet werden. Dennoch waren – wie auch in den Vorjahren – Tierverluste an vielen Strecken nicht zu verhindern.
Ein besonders verlustreicher Abschnitt der Rauendahlstraße konnte immerhin über die Verkehrsabteilung der Stadt ab Anfang März noch mit einer Tempo-30-Regelung ausgeschildert werden. Soweit sich Autofahrer an diese Geschwindigkeitsbegrenzung halten, kann dies die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, da ansonsten schon bei einem knappen Vorbeifahren mit höheren Geschwindigkeiten allein die Druckwelle von Fahrzeugen (Über-/Unterdruck) für Amphibien tödlich wirken kann.
Die Arbeiten der NaWit zur Erfassung und zum Schutz unserer Amphibien sind damit aber noch lange nicht beendet. Ein Großteil der Molche befindet sich noch in den Gewässern, ihre Fortpflanzungszeit zieht sich noch einige Wochen hin. Die Bestandsentwicklungen werden vor allem durch Beobachtungen an den Gewässern selbst sowie gelegentlich auch durch gezielte Reusenfänge überprüft. Andere Arten, wie z. B. die Wasserfrösche, die durch ihre auffälligen Rufe vor allem in der Ruhraue im Mai und Juni auf sich aufmerksam machen, beginnen erst jetzt mit der Fortpflanzung. Ein besonderer Schwerpunkt in der Amphibienkartierung der nächsten Wochen wird jedoch die Erfassung der deutlich heimlicheren und stark gefährdeten Geburtshelferkröte darstellen. Ihre glockenähnlichen Rufe sind vor allem an warm-feuchten Abenden von Ende April bis in den Sommer hinein – häufig an ihren Versteckplätzen abseits der Fortpflanzungsgewässer – zu hören. Auch die Erfassung des durch die Erkrankung mit dem Amphibien-Chytridpilz Bsal (Batrachochytrium salamandrivorans = "Salamanderpest") stark bedrohten Feuersalamanders wird kontinuierlich fortgeführt.
Die NaWit freut sich immer über Meldungen zu Amphibiensichtungen bzw. -vorkommen, z. B. auch in Gartenteichen. Hinweise naturinteressierter Bürger und natürlich auch besonders aktive Hilfe bei den Bestandserfassungen und Schutzmaßnahmen sind immer willkommen.
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Termine im Juli 2026
Gartencafé im NaWit-Naturgarten
Sonntag, 19.07.2026, weitere Infos hier.
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Termine im August 2026
Internationale Fledermausnacht in Witten
Samstag, 29.08.2026, weitere Infos hier.
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Störche in Witten
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Steinkauz und Schleiereule in Witten
Hier finden Sie alles über unser Nisthilfenprojekt für Steinkäuze und Schleiereulen in Witten.
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Anlage einer Wildblumenwiese
Da uns zunehmend Anfragen zur Anlage einer Wildblumenwiese erreichen, haben wir für Sie einige Informationen und Links zu den häufigsten Fragen zusammengestellt:
Wissenswertes zur Anlage einer Wildblumenwiese.
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