Naturschutzgruppe Witten-Biologische Station e.V.
Naturschutz im mittleren Ruhrtal



Krötenwanderung setzt früher ein

Ungewöhnlich früh haben sich in diesem "Winter" die ersten Grasfrösche, Molche und Erdkröten in Witten blicken lassen. Auch in den kommenden Tagen ist ein Kälteeinbruch nicht in Sicht, daher halten die Stadt Witten und die NaWit/Biologische Station es nun für erforderlich, die aus den Vorjahren bekannten Amphibienschutzmaßnahmen zu ergreifen.
So werden auch wieder einige Straßenabschnitte für den Durchgangsverkehr gesperrt. Krötenwarnschilder werden an solchen Straßenrändern aufgestellt, an denen Erdkröten traditionell die Straße überqueren.
Die gefährdeten Amphibien wandern vorzugsweise bei relativ warmem und möglichst auch windstillem Regenwetter quer über Wege und Straßen zu ihrem Laichgewässer hin, in der Regel am frühen Abend und in der ersten Nachthälfte. Autofahrer sollten abends also vor allem in Waldbereichen und in der Nähe von Teichen achtsam fahren. Eine wirkungsvolle Hilfe ist es, an den mit Warnschildern markierten Abschnitten freiwillig Tempo 30 zu fahren!
Warnende "Krötenschilder" sind für folgende Straßen vorgesehen: Berghauser Straße, Im Hummelbeck, Kleine Borbach, Muttentalstraße, Nachtigallstraße, Rauendahlstraße, Schneer Weg, Speckbahn, Steinbachstraße, Wilbergstraße und Wullener Feld. Auch an der Dorneystraße (Stadtgrenze Dortmund), Frielinghauser Straße und der Waldstraße muss mit Erdkröten gerechnet werden! Ganz gesperrt werden die Straßen Am Masling, Kohlseggenstraße, Gederbachweg und der Steinäckerweg.